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Buch-Tipps

Glossar /Diverses

- Informationen /Facts /Kurioses zu den unterschiedlichsten Themen -

"America is another name for opportunity."
("Amerika ist ein anderes Wort für Möglichkeiten.")
- Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph und Dichter (1803-1882)

Sprachbarrieren:
"Die Amerikaner mögen zwar keine anderen Sprachen beherrschen, aber sie machen es auch dem Anfänger leicht. Während ja die Franzosen den Besucher schon bei der falschen Betonung des Wortes Croissant am liebsten zur Guillotine (oder zumindest bis zur Landesgrenze) führen würden. Bringen Sie ruhig Ihren albernen britischen Akzent aus der Schule mit, hier hat jeder irgendwie einen Dialekt. [...] Die Amerikaner haben die Erkenntnis im Blut, dass jeder Mensch ein Zugereister ist, denn sie sind ja selbst erst ein paar Hundert Jahre hier ..."
vgl. Sack, Adriano, Gebrauchsanweisung für die USA, Piper Verlag GmbH, München 2008, S. 16

 


 

 

 

Easy Going:
"Außerdem sind die Amerikaner beinahe erschreckend höflich. Natürlich sind die Kellner hier auf das Trinkgeld angewiesen, natürlich ist nicht jedes Kompliment ein Heiratsantrag. Aber die alte Debatte, ob Freundlichkeit das Gegenteil von Ehrlichkeit ist, kann man hier vergessen, für ein paar Tage, für ein paar Wochen oder besser noch für den Rest des Lebens. Die paar entscheidenden Floskeln sind schnell gelernt, noch entscheidender ist aber die richtige Einstellung. Im Grunde gelten für ein gutes Auskommen mit Amerikanern die gleichen Regeln wie überall auf der Welt, trotzdem ist ein Besuch in den USA, richtig genutzt, wie ein Grundkurs im easy going: Gehen Sie auf Menschen zu. Stellen Sie Fragen. Freuen Sie sich über den Erfolg des anderen. Loben Sie die Handtasche /die Uhr/ das Auto. Und bevor Sie Ihre selbstverständlich vollkommen berechtigte Kritik an Außenpolitik, Schlaglöchern oder Ernährungsgewohnheiten äußern, überlegen Sie noch einmal kurz, ob es wirklich das Interessanteste ist, was Sie zu sagen haben..."
vgl. Sack, Adriano, Gebrauchsanweisung für die USA, Piper Verlag GmbH, München 2008, S. 17

 

Floskeln:
"Die passende Antwort auf "How are you?" (oder auch "How you doin?" oder "What's up?") ist für den Neuankömmling eine Wissenschaft für sich. [...] Wenn man sich differenzierter äußern will, muss man dem angeborenen amerikanischen Enthusiasmus Rechnung tragen. Folgende Varianten sollten entsprechend eingesetzt werden.
"Not bad" = Mein Psychiater kann mir auch nicht mehr helfen.
"Couldn't be better" = Eigentlich mies, aber was soll's.
"I'm good" = Mir geht es ganz normal.
"I'm great /very good" = Mir geht es gut.
Irgendwann habe ich beschlossen, mir die amerikanische Strategie anzueignen, dass man einfach nur behaupten muss, es gehe einem gut. Dann klappt es auch. Die deutsche Neigung zu Pessimismus und Grübelei ist ohnehin gut genug verankert, als dass sie mir abhandenkommen könnte ..." vgl. Sack, Adriano, Gebrauchsanweisung für die USA, Piper Verlag GmbH, München 2008, S. 18

 


Skurrile Gesetze, Relikte aus vergangener Zeit:

  • "In Nebraska, Hasting ist es Eheleuten verboten, nackt zu schlafen oder nackt Sex zu haben. Eine der Konsequenzen: Hotels müssen für ihre Gäste saubere, frisch gebügelte Nachthemdem zur Verfügung stellen.
  • In Wisconsin, Connorsville ist es dem Mann untersagt, seinen Revolver abzufeuern, wenn seine Frau zum Orgasmus kommt.
  • In Arkansas, Little Rock darf ein Mann seine Frau schlagen, vorausgesetzt er macht dies mit einem Stock, der nicht größer als 3 Zoll ist und nicht öfter als einmal im Monat [...]"
    vgl. Henke, Ingrid, KulturSchock USA, Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, Bielefeld 2009, S. 196

Waffen, Waffenkauf:

Aus eigener Quelle:
Für einen Waffenkauf in Las Vegas benötigt man eine lokale ID (z.B. Führerschein), eine Aufenthaltsgenehmigung und muss nachweisen können, dass man bereits 90 Tage in Nevada lebt. Dann kann man sich kaufen, was das Herz begehrt. In einem der lokalen Waffenläden in Vegas würde die Bundeswehr vor Neid erblassen ... :-)
                                                   Siehe beispielsweise hier ==>

 

 

 

 


Kriminalität:

Aus eigener Quelle:
Vorsicht: Nichts für Weicheier! Wir haben uns einmal mit der Kriminalität in Las Vegas beschäftigt. Das Vegas ein heißes Pflaster ist, das wußten wir, aber so heiß ... ??? Hier mal ein paar interessante Facts zur Crime-Statistik. Man bedenke dabei, dass Vegas mit ca. 560.000 EW (2007) ca. doppelt so groß ist wie Aachen (ca. 260.000 EW) und viel kleiner als Köln (ca. 100.000 EW).

Statistik Tötungsdelikte Las Vegas:

2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 1999
132 125 157 152 138 147 146 138 95 113


Triebtäter:
Auf der Homepage der Polizei Las Vegas kann man eine Datenbanksuche abrufen und alle registrierten Triebtäter im Umkreis seiner Wohnung suchen. Im 2 Meilen Radius unserer Wohnung befinden sich 116 registrierte Triebtäter. Darüber hinaus zeigt die Datenbankabfrage den Namen des Täters, seine Adresse, ein Foto, Bezeichnung der Straftat sowie besondere Merkmale.

Diverses:
Auf der Homepage der Polizei kann man ferner nach Inhaftierten suchen, sich Akten aufrufen von ungelösten Straffällen, Steckbriefe von flüchtigen Personen ansehen, etc. Es gibt eine Übersicht über aktuelle Verkehrsnachrichten sowie eine Auflistung aller "Delikte" (wieder sortiert nach Wohnblock). Diese Angaben finden sich auch in den normalen Tageszeitungen. Im Polizei-Nachrichtenteil findet sich eine Übersichtskarte des Stadtteils und es ist eingezeichnet, wann, wo, was passiert ist. Straftäter werden in der Lokalzeitung ebenfalls mit Namen und Anschrift genannt.

Mehr Krimi auf der Seite der Las Vegas Metropolitan Police -> hier <-

 

Führerschein:

Aus eigener Quelle:
Für Führerscheinangelegenheiten geht man zum DMV (Department of Motor Vehicles). Der Führerschein gilt in den USA auch als Ausweisdokument. Wenn man nun aber keinen Führerschein möchte, kann man dort ersatzweise auch eine ID Karte beantragen. Für alle nach Nevada-Neuhinzugezogenen (also auch für Amerikaner aus anderen Bundesländern) gilt eine 30 Tage Frist zur Beantragung /Umschreibung des Führerscheins. Dazu gibt es 2 Möglichkeiten: normalerweise geht man hin und läßt seinen bestehenden Führerschein umschreiben (Normallfall für US-Bürger). Bei uns würde das aber heißen, dass der deutsche Führerschein eingezogen wird. Oder wie in unserem Fall: man macht den Führerschein neu. Und das funktioniert so:

  • Man geht ohne Termin zum DMV
  • notwendige Dokumente: Social Security Number, Permanent Resident Card
  • man zahlt 25 Dollar und kann sofort die Theorie-Prüfung ablegen
  • fällt man durch, kann man diese beliebig oft wiederholen (aber maximal 1x /Tag), kostet jeweils 10 Dollar
  • besteht man diese, erhält man für weitere 22 Dollar eine vorläufige Fahrerlaubnis
  • damit darf man Autofahren unter folgenden Bedingungen: man hat einen Beifahrer (mindestens 21 Jahre alt) mit einem gültigen US-Führerschein länger als 1 Jahr
  • und man erhält einen Termin für eine praktische Fahrprüfung (kostet 22 Dollar)
  • beim Motorrad-Führerschein besteht die praktische Prüfung aus einem Parcour auf einem Fahrsicherheitsgelände (nicht im Straßenverkehr)
  • beim Auto-Führerschein dauert die Fahrprüfung ca. 20 Minuten und beinhaltet ein wenig im Straßenverkehr fahren und eine Parallel-Einpark-Übung zwischen 2 Mülltonnen
  • Nach Bestehen bekommt man einen vorläufigen Führerschein ausgedruckt, den richtigen Führerschein bekommt man per Post zugeschickt

That's it! :-)

 

 

 

 

Halloween:

Aus eigener Quelle:
Halloween wird in den USA sehr ausgiebig gefeiert. Ab Anfang Oktober ist schon überall für Halloween geschmückt und in der Woche zum 31.10. finden überall Halloween-Parties statt, zu denen die Leute sich auch richtig toll verkleiden! Als Rheinländer kann man sich das ein wenig wie Karneval vorstellen: nur, dass die Kostüme sehr, sehr viel sexier sind! und keine doofe Karnevals-Musik läuft, sondern eben richtige Disko-Musik!

 

Feiertage:

  • letzter Freitag im Oktober: Nevada-Day
    Am 31. Oktober 1864 wurde Nevada gegründet. Seitdem ist der letzte Freitag im Oktober in Nevada ein Feiertag und am darauffolgenden Samstag gibt es Paraden.
  • 11. November: Veterans Day: Gedenktag zu Ehren aller Kriegsveteranen
  • der vierte Donnerstag im November: Thanksgiving (2009: 26.11.)
    Erntedankfest - wird in USA als großer Familien-Feiertag gefeiert.
  • 25. und 26. Dezember: Weihnachts-Feiertage - staatliche Feiertage
  • 01. Januar: Neujahr - staatlicher Feiertag
  • jeder dritter Montag im Januar: Martin Luther King Day (was jeweils ungefähr mit dem Geburtstag von Martin L. King zusammenfällt, dem 15. Januar). Es ist ein staatlicher Feiertag, der mit Paraden begangen wird, und öffentliche Gebäude, Behörden, etc. haben geschlossen.
  • jeder dritter Montag im Februar: Presidents' Day - der Tag der Präsidenten. Früher wurde am 22.02. der Geburtstag von George Washington (Held des Unabhängigkeitskrieges und 1. Präsident der USA) gefeiert und am 12.02. der Geburtstag von Abraham Lincoln (Präsident während des Bürgerkrieges). Daraus wurde ein gemeinsamer Feiertag zu Ehren der Präsidenten.
  • 17. März: St. Patricks Day: zwar kein offizieller Feiertag, aber ein guter Anlaß zum Feiern (zu Ehren eines irischen Heiligen) -in Nevada eine der größten Paraden und Feste (3 Tage)

... Fortsetzung folgt

 

Las Vegas Hotel Shows (kostenlos!):

  • Bellagio Fontänen: Mon - Fr von 12.00 bis 20.00 Uhr: alle halbe Stunde; Sa, So, zusätzlich zwischen 20.00 und 24.00 Uhr: alle 15 Minuten
  • Mirage Vulkan: Ausbruch jeweils zur vollen Stunde zwischen Sonnenuntergang und 23.00 Uhr
  • Treasure Island "Sirens of Ti": täglich um 19.00, 20.30, 22.00 und 23.30 Uhr
  • Löwen-Gehege MGM Grand: täglich zwischen 11.00 und 22.00 Uhr
  • Forum Shops im Caesars "Fall of Atlantis": täglich zur vollen Stunde zwischen 10.00 und 23.00 Uhr
  • Wynn "Lake of Dreams": täglich, alle halbe Stunde von 19.00 bis 12.30 Uhr
  • Flamingo Wildtier-Gehege: 24 Stunden täglich
  • Fremont Street Experience in Downtown: täglich zur vollen Stunde zwischen Sonnenuntergang und Mitternacht

 

Amerikanisches Essen:

Aus eigener Quelle (und bitte nicht zu wörtlich nehmen):
Was würden wir Deutsche nun als typisch amerikanisches Essen bezeichnen? Ein paar Dinge haben wir schon kennengelernt, andere werden wir wohl nie probieren, da wir nicht ausreichend experimentierfreudig sind. Hier also unsere sehr persönliche Liste des aus unserer Sicht "amerikanischen Essen":

  • Burger: Na klar, der typische klassische Burger, der einem hier in jedem Fast-Food- und auch noblem á la Carte-Restaurant begegnet. Mit oder ohne Käse. Ein echtes Original!
  • Philly Cheese Steak: Kommt ursprünglich wohl aus Philadelpia (daher die Abkürzung Philly) und beinhaltet ein in dünne Scheiben geschnittenes Steak auf einer Art Baguette-Brot mit Pilzen, Zwiebeln, Paprika und viel leckerem Käse überbacken.
  • Chili Cheese Fries: Fritten, belegt mit scharfem Chili con carne (Hackfleisch mit roten Bohnen und viel Chili), zusätzlich viele Pepperoni, gehackte Tomaten und Chili und abschließend mit einer leckeren Käse-Sauce bedeckt.
  • Chicken Wings: Ebenfalls ein typisches amerikanisches Gericht. Die Hähnchenflügel gibt es hier in allen möglichen Variationen (mit oder ohne Knochen, paniert oder nackt). Besonders wichtig ist die Marinade. Hier ein Beispiel für die Schärfegrade: Mild, Medium, Hot (Scharf), 911 (Notruf-hol die Feuerwehr) und 3-Mile-Island (man spuckt Feuer wie ein Vulkan) ...
  • Pizza-Lexikon: Pizza ist auch in den USA ein beliebtes Gericht. Es gelten aber folgende Besonderheiten!!! Unsere typischerweise gemeinte Salami auf der Pizza heißt hier = Pepperoni !!! Mit Green Pepper ist grüner Paprika gemeint und die richtigen Pepperoni heißen hier Pepperoncini. Eine Salami-Pizza mit Paprika und Pepperoni heißt hier also eine Pepperoni Pizza mit green pepper and pepperoncini. Bon Appetit!
  • Eier-Lexikon: In den USA kennt man verschiedene Variationen eines Spiegelei:
    - "Sunny side up" - die sonnige Seite nach oben, das Gelbe schön flüssig, ABER: das Weiße ist hierbei ebenfalls noch arg flüssig
    - "over easy" - einmal leicht rumdrehen, dabei ist das Gelbe noch flüssig, das Weiße schon ein bißchen mehr gebraten
    - "over medium" - auch hier von zwei Seiten gebraten und endlich ist auch das Weiße nicht mehr flüssig (das Gelbe dabei zumindest noch ein wenig)
    - "over well" - jetzt ist alles schön von zwei Seiten gut gebraten (durch)
    - "over hard" - jetzt wird es schon hart
    - "overcooked" - jetzt ist das Spiegelei schön braun gebrannt und knusprig
    Da wird das Spiegeleier-Braten mehr zur Kunst als bei einem Steak ;-)
  • Eggs Benedict: ist ein amerikanisches Frühstücksgericht aus pochierten Eiern auf halbierten englischen Muffins mit einer Scheibe gekochtem Schinken oder Frühstücksspeck und Sauce Hollandaise.
  • Bread Pudding: Diese leckere Nachspeise aus Brot hat mit Pudding nichts zu tun und ist laut Wikipedia wohl auch in anderen Ländern bekannt wie beispielsweise Belgien, Frankreich, England usw. Uns ist diese Delikatesse allerdings erst in den USA beim Frühstück (!) begegnet. Hauptbestandteil ist altes Brot, welches je nach Rezept in eine Variation aus Milch, Eiern, Zimt, Vanille, Zucker, Syrup, etc getunkt und dann gebacken wird. Sehr lecker!!!
  • Banana Pudding: Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Swen hier in den USA ein Nachtisch-Fan wird? Aber auch dieses Dessert "Bananen Pudding" hat es uns angetan. Und dabei ist es so simple: Ein Dessert aus verschiedenen geschichteten Lagen (ähnlich wie Tiramisu): geschnittene Bananen, Vanillepudding, Waffeln und so fort (mit dabei noch viel Sahne!) und das alles kalt serviert. Herrlich!!! :-)
  • Root Beer: übersetzt: "Wurzelbier" ist ein in den USA beliebtes alkoholfreies Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure. Geht man in irgendeine Fastfood-Kette, so kann man Root Beer auch am Getränkeautomaten selber zapfen. Iich mußte es na klar probieren: hhhmmm, mein erstes Root Beer schmeckte wie eine Mischung aus Hustensaft und Malzbier aber mit Kohlensäure! Um den Geschmack zu verbessern, bin ich dann zum zweiten Klassiker übergegangen: Root Beer Float! Dabei kommt in das normale (halbvolle) Root Beer Glas dann auch noch Vanille Eis hinzu. Gesagt, Getan. Aber besser wird der Root Beer Geschmack dadurch auch nicht. Nichts für mich.
  • Coke Float: Eine andere Variante des Root Beer Floats: Eine Kugel Vanille Eis in einem Glas Cola! Erinnert mich an meine Kindheit: ich mag Milch, ich mag Sprite: warum nicht Beides mischen? Ich habe daraus gelernt: man muss nicht alles, was man mag mischen. Ich passe. :-)
... Fortsetzung folgt