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Mar
06

NASCAR

Was lange währt, wird endlich gut. Oder so ähnlich. Hier also endlich unser “NASCAR” Update. Letzten Sonntag waren wir beim NASCAR Rennen in Las Vegas. War ganz interessant, das einmal miterlebt zu haben – und wie praktisch dabei, dass 1x im Jahr ein Rennen der Serie (insgesamt 36 Rennen bundesweit) in Las Vegas stattfindet. Am Sonntag wurden 150.000 Besucher zum Rennen erwartet und dementsprechend viel Verkehr. Wir sind also früh los und waren mit den Ersten (gegen 09.00 Uhr). Andere Frühankömmlinge machten es sich erst einmal auf dem Parkplatz gemütlich, bauten Zelte auf, Campingtisch und -stühle und frühstückten erst einmal in aller Ruhe (oder grillten schon!). Für die Öffentlichkeit frei zugänglich war das Rahmenprogramm vor dem Motorspeedway. Zum Beispiel die Promotion-Aktionen von Dodge und Ford. Dodge stellte einige besondere Autos vor und einen NASCAR Autotransporter, den man begehen konnte. Außerdem gab es den “Thrill Ride”. Ein Parcours, der mit Serienautos fast ausschließlich nur im Drift gefahren wurde. Swen war total begeistert und wollte sich dort direkt als Fahrer bewerben. Und natürlich gab es jede Menge Fanbuden mit Kleidung und Buden mit Getränken und Essen sowie eine Red Bull Airshow.

Mit Nascar geweckt werden Picknick auf dem Parkplatz Swens neues Auto

Nascar Autotransporter Thrill Ride - Fahren im Drift Viel Volk unterwes

Für gutes Geld extra hätte man auch in das Innenfeld des Rundkurses gekonnt, wo viele das ganze Wochenende gecampt haben. Dort befand sich auch die Boxengasse, Leinwände und Zelte mit Live-Entertainment und Musik. Kurz vor dem Rennen hat der Bürgermeister Oscar Goodman noch eine kleine Ansprache gehalten. So etwas in der Art von “Er sei der glücklichste Bürgermeister der Welt. Ach nein, sogar des Universums und er hätte den ganzen Tag nette Showgirls um ihn herum, die ihm den Martini reichen …” :-) Es folgte die Nationalhymne, zu der selbstverständlich das komplette Stadium aufgestanden und zu deren Höhepunkt, eine Fliegerstaffe der Nellis Airforce Base tief über das Stadium geflogen ist. Sodann ging es 267 Runden im Rundkurs mit ca. 300 km/h über die Strecke. Der Motorenlärm war auf unseren Sitzplätzen noch erträglich. Tja, zum Rennen selber. Da müßte Swen jetzt was zu schreiben und ich mich meiner Meinung enhalten. Ich sage nur soviel: ja, es war eine nette Sache, so eine Veranstaltung einmal live zu sehen. Darüber hinaus denke ich, dass die Fernseh-Berichterstattung mit den vielen verschiedenen Kameraperspektiven und den Hintergrundinformationen letztendlich interessanter ist. Für den Rückweg haben wir dann ca. 3 Stunden gebraucht. Davon waren aber ca. 2,5 Stunden auf dem Parkplatz warten, da die verschiedenen Parkplätze hintereinander geräumt wurden. Während dieser Zeit haben die meisten noch auf dem Parkplatz gegrillt, getrunken oder sich irgendwie die Zeit vertrieben. Wir waren aber ziemlich geschafft, da wir tatsächlich viel schöneres Wetter hatten als gedacht und mindestens 6 Stunden in der Sonne gebrutztelt haben – ohne Sonnencreme! Jetzt wissen wir, warum immer so viele “Rednecks” bei den Rennen sind. :-) Nein, im Ernst wir sahen aus wie gekochte Hummer!

Hier geht es zu unserer Foto-Gallerie: www.alongmile.com/gallery8.htm

Schönes Wochenende!
Michaela und Swen

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